Mit viel Liebe und Herzblut führen wir unseren Schaustellerbetrieb bereits in der 2. Generation.

Meine Schwiegereltern haben das alte Rösslispiel im Jahre 1960 von Frau Wyss gekauft und seitdem ist es ein gut gehüteter Schatz unserer Familie. Ausserhalb der Saison führen wir ein ganz normales Familienleben, auch wenn die Schaustellerei uns das ganze Jahr hindurch begleitet. Das restaurieren und reparieren unseres Rösslispiels, der Schiessbude oder des Nostalgie-Karussells, sowie das organisieren unserer Stellplätze beansprucht doch recht viel Zeit. Immer ab August gilt es dann ernst. Wir freuen uns jedes Jahr von neuem auf die bevorstehende Saison, auch wenn uns immer wieder die Frage nach dem Wetter sehr beschäftigt, denn je nachdem entscheidet dies über unseren Erfolg oder nicht.

Die Geschichten über Erlebnisse mit unserem alten Rösslispiel sind immer wieder schön zu hören. Besonders beeindruckt uns, wenn alte Leute von Ihren Erlebnissen erzählen. Einige erzählen sogar von ihren Eltern, die auch schon als Kind auf unserem Rösslispiel waren, oder Frau Wyss geholfen haben beim aufstellen, um dann am Wochenende gratis fahren zu dürfen. Aus solchen Erzählungen haben wir den auch herausgefunden, dass das alte und wunderschöne Rösslispiel schon seit über hundert Jahren in Willisau an der Kilbi steht.
 

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Während der Saison läuft bei uns vieles nicht ganz wie gewohnt. Wir sind viel unterwegs, schlafen wenig und sind nur noch am Aufstellen und Abräumen. An den Wochenenden kommt dann aber der schönere Teil unserer Arbeit. Mein Mann Rolf ist zuständig für die Reparaturen, das Aufstellen und Abräumen, und das Einkassieren beim Rösslispiel. Ich organisiere alles andere was drumherum so anfällt und stehe dann am Wochenende in der Schiessbude.

Wir wünschen uns noch viele Jahre, vielen Menschen, viel Freude mit unseren Karusells und der Schiessbude bereiten zu können, und hoffen auch Euch und Dich einmal an einer Kilbi als unsere Gäste begrüssen zu dürfen.

Wenn sich dann die lange Saison dem Ende zuneigt, spüren wir die Müdigkeit dann vom vielen Arbeiten schon immer wieder. Wenn wir dann das letzte Mal unsere „Zelte“ abbrechen, dann immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Herzliche Grüsse,

Rolf & Pia Thürig - Ramseyer und Joël

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